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Saunaholz im Vergleich: Zeder, Espe, Thermoholz, Lärche oder Hemlock?

Holz ist in der Sauna nicht Dekoration, sondern Klima. Welche Holzart duftet, welche kühl bleibt, welche draußen hält und welche im Bad gut aussieht: der Vergleich der gängigen Saunahölzer.

spaPRO Redaktion
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3. September 2026
·
4
Min. Lesezeit
Minimalistischer Wellnessraum mit DEISL Sauna und hellem Holz im Japandi-Stil

Wer eine Sauna plant, entscheidet früh über das Holz, und diese Entscheidung bleibt zwanzig Jahre sichtbar, riechbar und spürbar. Holz bestimmt, wie sich die Bank auf der Haut anfühlt, wie die Kabine riecht, wie sie altert und ob sie im Freien besteht. Wir stellen die Hölzer vor, die bei unseren Saunen zum Einsatz kommen, mit ihren Stärken und ihren Grenzen.

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Worauf es beim Saunaholz ankommt

  • Wärmeleitung: Leichte, weiche Hölzer bleiben auf der Bank angenehm, schwere Hölzer werden heiß.
  • Harz: Harzreiche Hölzer können bei Hitze Harz ausscheiden. Für Bänke und Rückenlehnen kommen deshalb harzarme oder harzfreie Arten zum Einsatz.
  • Feuchte und Witterung: Außensaunen brauchen Hölzer, die Nässe, Sonne und Frost ohne Schutzanstrich aushalten.
  • Duft und Optik: Von hell und neutral bis dunkel und würzig ist alles möglich. Das ist Geschmack, aber ein Geschmack, mit dem Sie lange leben.

Zeder: der Duft der Sauna

Zedernholz ist leicht, weich, harzarm und duftet warm und würzig. Es leitet Wärme schlecht, deshalb bleibt es auf der Haut angenehm, auch bei hohen Temperaturen. Die Farbe reicht von rötlich bis dunkelbraun und wird mit den Jahren tiefer. Zeder ist die Wahl für alle, die eine Sauna mit Charakter wollen. Sie kostet mehr als Fichte, und sie ist es wert.

DEISL Kombisauna nach Maß aus Zedernholz mit Holzstreben und eingebautem Ofen im Japandi-Stil

Espe: hell, harzfrei, splitterfrei

Espe, auch Aspe genannt, ist das klassische Bankholz der finnischen Sauna: sehr hell, harzfrei, ohne Splitter, kühl auf der Haut und fast geruchlos. Wer ein helles, ruhiges Bild will, das zu weißen Bädern und skandinavischer Einrichtung passt, landet bei Espe. Ihr einziger Nachteil: Sie ist empfindlich gegen Flecken, deshalb gehört ein Handtuch unter den Körper.

Thermoholz: mit Hitze haltbar gemacht

Thermofichte, Thermoespe oder Thermokiefer entstehen, wenn heimisches Holz bei hohen Temperaturen und Dampf behandelt wird, ohne Chemie. Das Holz wird dunkler, formstabiler, nimmt weniger Feuchtigkeit auf und ist damit ideal für Außensaunen. Die Suncube setzt außen und innen auf thermobehandeltes Thermory-Holz. Der Ton reicht von Karamell bis Dunkelbraun, der Duft ist mild und leicht rauchig.

Lärche: robust für draußen

Lärche ist ein heimisches Nadelholz mit hohem Harzanteil und großer Wetterfestigkeit. Sie eignet sich hervorragend für Fassaden und Außenwände von Gartensaunen, wo sie unbehandelt silbergrau vergraut oder geölt ihren warmen Ton behält. Als Bankholz ist sie wegen des Harzes weniger geeignet; innen wird sie deshalb meist mit Espe oder Zeder kombiniert.

Hemlock: der ruhige Allrounder

Hemlocktanne aus Nordamerika ist hell, harzarm, feinporig und gleichmäßig in der Maserung. Sie hat kaum Astlöcher und einen dezenten Duft. Hemlock ist ein guter Kompromiss zwischen Preis, Optik und Verhalten in der Hitze und deshalb in vielen Innensaunen zu finden.

Eiche, Ahorn, Akazie und Altholz: die Besonderen

Bei einer DEISL Sauna nach Maß reicht die Auswahl weiter: Eiche und Ahorn für Wände, die zum Wohnraum passen, Akazie für dunkle, dichte Oberflächen, Altholz mit Geschichte für Saunen, die nach Almhütte aussehen sollen. Diese Hölzer werden meist für die Wände eingesetzt, während die Bänke aus einem kühlen Holz wie Espe bleiben. So verbindet sich Optik mit Funktion.

Innen anders als außen

Eine gute Sauna kombiniert: außen ein wetterfestes Holz wie Lärche oder Thermoholz, innen an den Wänden das Holz, das Sie sehen und riechen wollen, auf den Bänken ein kühles, harzfreies Holz. Genau deshalb ist die Wahl kein einzelner Haken im Katalog, sondern ein Gespräch mit Mustern in der Hand. Wir haben die Hölzer in unseren Showrooms bei Frankfurt und in Marburg; nehmen Sie sie in die Hand und riechen Sie daran.

Pflege: weniger ist mehr

Saunaholz wird innen nicht lackiert und nicht geölt; Lacke und Öle würden bei Hitze ausdünsten. Bänke bleiben roh und werden bei Bedarf feucht abgewischt oder leicht angeschliffen. Außen dürfen Fassaden geölt oder unbehandelt vergrauen. Nach jedem Saunagang bei geöffneter Tür kurz nachheizen, dann trocknet das Holz und bleibt jahrzehntelang schön.

Häufige Fragen

Welches Holz ist am günstigsten?

Fichte und Hemlock sind preiswert, Zeder und Thermoholz liegen darüber, Eiche und Altholz am oberen Ende. Der Unterschied ist bei einer Sauna nach Maß spürbar, aber selten entscheidend gegenüber Ofen und Steuerung.

Kann ich Holzarten mischen?

Ja, das ist sogar üblich: Wände aus dem Holz Ihrer Wahl, Bänke aus Espe oder Zeder, Fassade aus Lärche oder Thermoholz.

Riecht die Sauna nach Jahren noch nach Holz?

Zeder und Thermoholz behalten ihren Duft lange, Espe und Hemlock sind von Anfang an dezent. Ein Aufguss mit ätherischen Ölen ergänzt, was nachlässt.

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